26 November 2006

Tatsächlich bald Weihnachten


Jetzt sieht man auch vor unserer Eingangstür, dass Weihnachten kurz bevor steht :)

Marmeladenkönigin“ im Elsass

Marmeladenkönigin“ im Elsass

Von Martina Kast

Nur vollreife, aromatische Früchte wandern in Christine Ferbers Kupferkessel. Die Konditormeisterin aus dem Elsass zaubert daraus Marmeladen für Feinschmecker, dabei verfeinert sie ihre Kreationen gern mit Obstbränden und Gewürzen.

Einkauf beim Obsthändler des Vertrauens

Christine Ferber kauft frisches Obst ein; Rechte WDR (TV-Bild)Wir treffen Christine Ferber in Colmar. In der Stadt im Elsass, die bei Touristen wegen ihrer Sehenswürdigkeiten und der pittoresken Altstadt beliebt ist, kauft sie jeden Morgen ein. Lange bevor die meisten anderen Geschäfte öffnen, ist Christine Ferber schon bei ihrem Obsthändler. Viele Jahre arbeiten die beiden schon zusammen. Die Obstsorten, die nicht im Elsass wachsen, bezieht sie über ihn. Alle elsässischen Früchte bekommt sie bei Bauern in der Region.

Für ihre Marmeladen braucht Christine Ferber voll ausgereifte Früchte, aber eben keine überreifen oder wässrigen. Das rät sie auch anderen: lieber die kleinen, festen Früchte kaufen als die aufgeblasenen. Und: Sie kauft niemals eine Charge, ohne das Obst probiert zu haben.

Alles selbst gemacht

Die Elsässerin Christine Ferber ist in dem Ort Niedermorschwihr eine Pâtissière der vierten Generation. Ihre Spezialität sind ungewöhnliche, köstliche Marmeladen und Gelees. „Ich versuche, den natürlichen Anblick der Früchte zu erhalten, und sorge für die Echtheit ihres Geschmacks“, so ihr Credo. Alle Marmeladen werden in Handarbeit hergestellt. Das Obst schneidet sie in große Stücke, dann kommt es in eigens für sie hergestellte Kupfertöpfe. In diesen Töpfen, 1.000 Euro das Stück, soll die Marmelade besser gelieren. Das hat ein Wissenschaftler für sie herausgefunden.

Von der Dekoration zum Kassenschlager

Angefangen hat alles, weil Christine Ferber ihre Bäckerei und Konditorei in Niedermorschwihr etwas dekorieren wollte. Die hübschen Marmeladengläschen eigneten sich da besonders. Doch die fruchtigen Brotaufstriche kamen bei den Kunden so gut an, dass sich die Chefin entschloss, sie ins normale Sortiment aufzunehmen und regelmäßig zuzubereiten. Mittlerweile gehören sogar die Restaurants von Alain Ducasse und andere Gourmettempel zu den anspruchsvollen Abnehmern.

Große Experimentierfreude – großes Sortiment

Verschiedene Marmeladensorten von Christine Ferber in einem Regal; Rechte WDR (TV-Bild) 275 Marmeladensorten hat Christine Ferber im Sortiment, und ständig kommen neue Kreationen hinzu. Ihre süße Handwerkskunst hat ihr in Frankreich den Titel „la reine des confitures“ eingebracht: „Marmeladenkönigin.“ Sie experimentiert bei den Rezepten auch gern mit Gewürzen, Weinen oder Obstbränden. Da sie besonderen Wert auf die regionale Herkunft der Früchte legt, gibt es manche Marmeladensorten nur in begrenzten Mengen. Ist beispielsweise die Kirschernte im Elsass schlecht, dann gibt es eben auch nur wenig Kirschmarmelade. Für Mehrfruchtmarmeladen mischt sie immer nur solche Sorten, die gemeinsam Saison haben. Tiefgefrorene Früchte kommen ihr nicht in den Topf.

Bei der Zubereitung rechnet sie fast immer 800 Gramm Zucker auf 1 Kilogramm Obst, dazu kommt dann noch der Saft einer Zitrone. Wenn sie – wie in unserem Beitrag – kandierten Ingwer zugibt, dann reduziert sich die Zuckermenge um 50 bis 80 Gramm. Die Kochzeit liegt bei maximal einer Viertelstunde. Gekocht wird auf höchster Flamme und unter ständigem Rühren – ihre Marmelade lässt Christine Ferber keine Minute aus den Augen. Ist die Marmelade geliert, wird sie randvoll in Gläser gefüllt, mit einem gummierten Deckel verschlossen und über Nacht auf den Kopf gestellt.

Rezept

Christine Ferbers Marmeladen kann man nicht nur auf das Brot streichen, sie harmonieren auch wunderbar mit verschiedenen Käsesorten, und sie lassen sich außerdem in der Küche verwenden:

Tarte mit Aprikosenmarmelade und Mandelmasse

Zutaten für die Tarte:

210 g Mehl
125 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
2 EL Zucker
1 Ei, verquirlt
2 Tropfen Vanillearoma

Zutaten für die Mandelmasse:

100 g Butter
100 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
1 Ei
40 g Mehl
je eine kleine Handvoll ganze Nüsse und Pistazien

Außerdem:

200 g Aprikosenmarmelade, möglichst mit ganzen Stücken

Zubereitung:

  • Mehl in eine Schüssel geben und die Butterstücke einkneten, bis sich Streusel bilden.
  • Zucker hinzugeben, mit einkneten und alles zu einer Kugel formen.
  • In den Teig eine Mulde drücken, das Ei und Vanillearoma hineingeben und alles zu einer homogenen Masse verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Dann den Teig ausrollen und in eine runde, eingefettete Form mit 20 Zentimetern Durchmesser geben.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Celsius etwa 30 bis 35 Minuten goldgelb backen.
  • Danach die Tarte auf einem Kuchengitter gut abkühlen lassen.
  • Für die Mandelmasse Butter und Zucker aufschlagen.
  • Mandeln, Ei und Mehl hinzugeben und so lange schlagen, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  • Die abgekühlte Tarte mit Aprikosenmarmelade besteichen.
  • Die Mandelmasse gleichmäßig auf der Marmelade verteilen und mit den ganzen Nüssen und Pistazien bestreuen.
  • Den Kuchen mit Creme und Nüssen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius circa 30 Minuten fertig backen. (2 Zentimeter Höhe circa 25 Minuten, 3 Zentimeter Höhe circa 10 Minuten länger).

Christine Ferbers Tipp: Die Creme eignet sich besonders als Topping für saftiges Obst auf Kuchen, da sie die Flüssigkeit aufnimmt.

(Quelle: http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20050905/b_4.phtml)

Noch 4 Wochen bis Weihnachten

In der Tat: es sind nur noch vier Wochen bis Weihnachten!!


Auf der einen Seite merkt man dies schon ganz deutlich (Marion hat diese Woche als ich in HH war, unseren Adventskranz zusammen mit C. gebastelt), auf der anderen Seite ist heute strahlender Sonnenschein und knapp 16°. Wenn das so weiter geht, werden wir heilig Abend bald in kurzen Hosen feiern können.

Ich bin mal gespannt, ob die folgende Wetterprognose auch nur annährend zutrifft:

Denn so wie es dort aussieht, sollten wir ja Weihnachten um die 0° erwarten können..... Wir werden sehen.

Kulinarisch hatte ich vorgestern ein Erlebnis der dritten Art. Ich war mit meinen Mitarbeitern in der "Osteria Il Latini" in Saarbrücken essen - angeblich einem der besten Italiener der Stadt (daran zu erkennen, dass es keine Pizza gibt!)

Zugegeben: Antipasti (Wildschwein- und Parmaschinken, Fenchel und Oliven) waren hervorragend, auch die darauf hin folgenden Tintenfische in einer kräftigen Tomatensoße waren der Hammer. Aber ab der Hauptspeise haben sie es komplett versaut (sorry für den Ausdruck). Nicht nur, dass unsere 7 Essen zu 3 unterschiedlichen Zeitpunkten kamen (ein Essen hatte der Koch vergessen und wäre gar nicht mehr gekommen, wenn wir nicht reklamiert hätten).
Mein gemüse war kalt, die Kartoffelspalten nicht ganz durch und das Rinderfilet war so ungleichmäßig geschnitten, dass zwischen roh und "killed" alle Garstufen zu finden waren.

Das Störendste am ganzen Abend war aber die Livemusik. Nicht, dass ich etwas gegen einen !Alleinunterhalter" hätte. Aber wenn die Beschallung fast so laut ist wie in einer Disco, hört es in einem Speiselokal dann doch auf. Und zu Krönung haben dann auch noch die Endvierziggerinnenvom Nachbartisch ihr Tanzbein geschwungen und uns mit ihrem schrumpeligen Bauchnabel erfreut (sie hatten sich extra jugendlich schick gemacht). Uuuuaaaaahhhhh. Ich mag gar nicht weiter daran denken. Schnell wieder zu schöneren Themen.

Heute waren Marie und ich nämlich in Bitche im "salon gourmandise". Das hört sich zwar hochtrabend an, war letzten Endes allerdings nur eine kleine Veranstaltung lokaler Patissiers, Käse-, Wurst- und Brothersteller. Auch Mme Ferber war mit einem Stand vertreten und hat ihre legendären Marmeladen angeboten (für alle Interessierten folgt in einem eigenen Post ein bericht über die Marmeladenherstellung bei Christine Ferber). Wir haben uns zwei ganz herrvorragende Käse aus dem "Bitcherland" und ein passendes Baguette gekauft.

Herrlich französisch.



Den Rest des Sonntags werden wir jetzt übrigens den Weihnachtsvorbereitungen widmen. Marie ist schon voll im Deko-Streß und ich habe meine alljährliche Weihnachts-CD zusammen gestellt.

22 November 2006

Brunello di Montalcino & Co

Gestern abend haben Marie und ich unseren ersten gemeinsamen Volkshochschulkurs besucht. Nicht, dass ihr jetzt meint, wir haben uns sprachlich oder kulturell weiter gebildet. Nein, wir haben eine Weinverkostung von Rotweinen aus der Toskana, genauer gesagt aus Montalcino, mitgemacht (wobei ich ja finde, dass diese Verkostung durchaus etwas mit Kultur zu tun hat).

Doof war, dass wir zu spät kamen, wobei das nicht unser Fehler, sondern ein falscher Aushang der VHS war. Wir sind also direkt mal in die schon gestartete Runde geplatzt und waren sichtlich unvorbereitet. Was aber auch nicht verwunderlich war, da es ja unsere erste Weinprobe bei der VHS war.

Wir wußten z.B. nicht, dass man sich seine Gläser selber mitbringen muß. Wir hatten auch keinen Stift, kein Weißbrot und auch kein Wasser zum Nachspüln dabei. Glücklicher Weise sind aber die anderen Weinfreunde gut vorbeiretet gewesen und konnten uns mit den notwendigsten Utensilien aushelfen.

Anfangs war der Kurs etwas steif, aber so nach der dritten oder vierten Flasche war die Stimmung gelockert und es hat richtig viel Spaß gemacht. Denn schließlich ging es ja auch um unsere Lieblingsweine.

Die Preisspanne der Weine reichte von knapp 9.- bis hin zu einem 1998er Brunello für 39.- (der mir persönlich am besten geschmeckt hat).

Nächste Woche gibt es schon direkt die nächste Verkostung, da geht es um Barolo und Barbaresco. Wir sind schwer am überlegen, ob wir wieder hingehen. Wir sind am Überlegen, Denn eine Weinverkostung mit neun unterschiedlichen Rotweinen kann sehr anstrengend sein ;)

Schau`n mer mal.

13 November 2006

Auf dem Highway ist die Hölle los ;-)

Und das ist in der Weltstadt Sbr passiert. da fühlt man sich fast wie in Amerika !

Saarbrücken/Forbach.
Riesiger Polizeieinsatz am Mittwochabend kurz nach 21 Uhr in Saarbrücken: Zeitweise 13 Streifenwagen sind in rasanter Fahrt im Stadtgebiet mit Sondersignalen unterwegs. Die Polizisten verfolgen einen Wagen aus dem eigenen Fuhrpark.

Ein 31 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Slowenien war bei einer Verkehrskontrolle kurz hinter der Bismarckbrücke anfangs zu Fuß geflüchtet, konnte dann einen Streifenwagen kapern. Eine Polizistin hatte den Peugeot gerade verlassen, um den Flüchtenden zu stellen.

Die Beamtin versuchte noch, von der Beifahrertür aus, den Diebstahl zu verhindern. Der Slowene fuhr rückwärts los. Die Frau zog sich Prellungen zu, als ihr die Tür an Hand und Arm knallte. Sie stellte sich dem Fluchtauto, das jetzt im Vorwärtsgang auf sie zuraste, in den Weg.

Die Beamtin musste zur Seite springen. Die Schilderung dieser Ereignisse stammt von Kriminalhauptkommissar Joachim Alt. Der Sachgebietsleiter beim Saarbrücker Kriminaldienst ermittelt in dem spektakulären Fall.

Der Slowene war mit einer Ladung Müsliriegel von Wien nach Paris unterwegs und musste wegen eines Bremsdefektes seinen Sattelzug in der Präsident-Baltz-Straße verkehrsbehindernd abstellen. Anlieger riefen die Polizei. Bei der Kontrolle rastete der Fahrer aus, als ihm klar wurde, dass er mit zur Wache sollte.

Das Motiv für die gefährliche Flucht mit Blaulicht und Martinshorn durch die Landeshauptstadt bis ins lothringische Forbach liegt derzeit noch im Dunkeln.
Unterwegs gelang es dem Slowenen, mit gewagten Ausweichmanövern mehrere Straßensperren zu umfahren. Ein Polizist, dessen Taschenlampe gegen das Auto knallte, rettete sich mit einem Sprung in den Straßengraben.
Am Parkplatz zum Hauptfriedhof steuerte der Fluchtfahrer den Streifenwagen über eine Böschung in Richtung Frankreich. In der Stadtmitte von Forbach wurde der Wagen schließlich gegen 21.35 Uhr in einer Einbahnstraße von der Police Nationale gestoppt. Der Streifenwagen ist stark beschädigt, wurde abgeschleppt.

12 November 2006

Auf nach Thailand !

Leider nicht im nächsten Urlaub, aber wenigstens in unsere Küche ;-)

Dienstag hatte ich ja Geburtstag und meine Kollegen haben mir ein thailändisches Kochbuch geschenkt (das ich mir auch gewünscht hatte). Denn in den letzten Wochen haben wir super oft mit dem Wok gekocht und jetzt wollte ich auch mal sehen, ob "mein" Thai-Essen, halbswegs auch wirklich in Thailand gegessen wird. Und ich muss sagen: ich liege nicht sehr weit daneben.


Na, auf jeden Fall haben wir heute abend Hühnchen mit rotem Curry in Bananenblatt gekocht. Dazu habe ich extra ein Bastkörbchen zum Dämpfen gekauft. Auch das rote Curry habe ich frisch gemacht. Ich konnte kaum glauben, dass ich in Sbr alle Zutaten dafür bekomme, aber ich muss sagen, dass unser Thai-Laden wirklich sehr gut sortiert ist.


Noch kurz zu meinem Geburtstag. Wir waren abends alle bei Da Tano und haben die weltbeste Pizza gegessen.

Gestern abend waren wir noch auf der Hochzeitsfeier meines Exmitarbeiters A. War echt ein toller Abend, mit Live-Piano und einem guten Buffet.

05 November 2006

Stromausfall in Westeuropa

Übrigens waren wir gestern auch vom Stromausfall in Westeuropa betroffen. Wir sitzen nichtsahnend auf unserer Couch und haben uns einen "Wetten Dass Abend" gemacht. Tja, und plötzlich war alles dunkel.

Erst dachten wir, dass uns wieder einmal eine Sicherung rausgesprungen ist (was ja durchaus häufiger vorkommt). Aber nachdem auch die Strassenbeleuchtung nicht mehr an war, dachten wir uns schon, dass da etwas anderes dahinter steckt. Und so war es ja dann auch. Hier der Artikel aus der Netzeitung:

In Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern ist am späten Samstagabend kurzzeitig der Strom ausgefallen. Allein in Nordrhein-Westfalen waren hunderttausende Menschen betroffen.Ein Ausfall im deutschen Stromnetz hat vermutlich zu Blackouts in weiten Teilen Westeuropas geführt. Bei Millionen Menschen ging am Samstagabend plötzlich das Licht aus. Allein in Frankreich hatten etwa fünf Millionen Menschen kurzzeitig keinen Strom, wie französische Medien berichteten.
Ohne Elektrizität blieben auch hunderttausende Haushalte in Deutschland, im belgischen Flandern sowie in mehreren Regionen Italiens und Spaniens. Auch der Osten Österreichs sei betroffen gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur Apa.
Nach etwa einer halben Stunde hatten die Stromversorger die Lage schließlich unter Kontrolle und die Lichter gingen wieder an. Über Schäden oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Die genauen Umstände, die zu den Ausfällen führten, werden derzeit untersucht.
Knapp vom Total-Blackout vorbei
Nach den Worten eines Vorstandsmitglieds des französischen Zulieferers RTE ist Europa nur knapp einem völligen Blackout entgangen. Ausgelöst worden sei die Kettenreaktion durch eine Panne bei zwei Hochspannungsleitungen mit jeweils 400 000 Volt in Deutschland, sagte RTE-Vorstandsmitglied Pierre Bornard in der Nacht zum Sonntag. Dieses riesige Energiedefizit in Deutschland habe die Stromerzeugung in Europa aus dem Gleichgewicht geworfen.
Um einen völligen Blackout zu vermeiden, schalten Computer «brutal» den Strom für einen Teil der Konsumenten ab, sagte Bornard. Damit werde ein völliger Zusammenbruch abgewendet. Bornard sprach in diesem Zusammenhang vom «Kartenhaus»-Phänomen.
Die Elektrizität sei gegen 22 Uhr ausgefallen. Zwischen 22:30 und 23 Uhr sei die Panne wieder behoben gewesen, hieß es bei RTE. In Nordrhein-Westfalens gingen für mehrere hunderttausend Menschen kurz nach 22 Uhr die Lichter aus. Betroffen waren nach Angaben eines Sprechers der Kölner Bezirksregierung Gebiete im Erftkreis, in den Kreisen Düren und Euskirchen sowie in der Stadt Köln.
Zu wenig Kraftwerksleistung
Ursache sei zu wenig Kraftwerksleistung im Netz gewesen, sagte ein Sprecher des Netzbetreibers RWE Rhein-Ruhr. Auch am Flughafen Köln-Bonn fiel der Strom aus. «Unsere Notstromaggregate sind aber gleich angesprungen, so dass es keinerlei Beeinträchtigungen im Flugverkehr gab», sagte ein Sprecher.
Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes in München war die Elektrizität in den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels ausgefallen. Ebenfalls seien Teile Baden-Württembergs, Hessens, Thüringens, Brandenburgs, des nördlichen Saarlandes sowie Gebieten von Rheinland-Pfalz ohne Elektrizität gewesen.
In Frankreich waren mehrere Arrondissements von Paris sowie die Region Lyon aber auch Teile Nordfrankreichs, darunter Caen in der Normandie und Rennes in der Bretagne betroffen. In Frankreich hatten wegen der Stromausfälle etwa zehn Hochgeschwindigkeitszüge Verspätungen, teilte die Eisenbahngesellschaft SNCF mit.
Menschen steckten in Aufzügen fest
Bei der Pariser Feuerwehr glühten die Telefonleitungen. Auch im belgischen Flandern habe es Probleme mit der Elektrizitätsversorgung gegeben, berichtete der dortige Energieversorger. Gleichmaßer saßen auch die Menschen in vielen Regionen Italiens im Dunkeln. Bei Polizei und Feuerwehr seien unzählige Anrufe besorgter Menschen eingangen. Die Feuerwehr habe einige Menschen aus stehen gebliebenen Aufzügen befreien müssen, hieß es in italienischen Medienberichten weiter.
In Spanien fiel der Strom in der Region Madrid, in Katalonien, im Gebiet von Valencia, in Andalusien und in Gebieten südlich von Madrid aus. Selbst in Marokko in Nordafrika habe die Panne Auswirkungen gezeigt, berichteten spanische Medien am Sonntagmorgen.
In Italien war vor allem das Gebiet um die Städte Turin und Genua im Nordwesten des Landes betroffen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Agentur Apcom meldete unter Berufung auf das Innenministerium in Rom, es habe auch in der südlichen Region Kalabrien Stromausfälle gegeben.

Sportliche Aktivitäten und Pralinés

Ich weiß auch nicht genau was mit uns gerade los ist, aber wir waren diese Woche schon 2X Joggen. Ich meine, es ist nichts Besonderes, dass wir heute eine knappe Stunde unterwegs waren.

Was ich allerdings bemerkenswert finde ist die Tatsache, dass wir Freitag schon morgens um 6.15 nach Blies-Ebersing und zurück gelaufen sind. Es war (natürlich) noch stock finster, es war kalt (nur 1° über 0) und dann hat es unterwegs auch noch angefangen leicht zu graupeln..... Es war also richtig tolles Laufwetter. Aber wie wir ja alle wissen: "Nur die Harten kommen in den Garten".

Unser Ziel ist es auf jeden Fall so weiter zu machen. Wir haben uns fest vorgenommen, dass wir über den Winter mindestens 2-3 X pro Woche Laufen gehen. Mal sehn ob wir das durchhalten.

Das Highlight diese Woche war allerdings die neue Lieferung unserer monatlichen Pralinenmischung. Wir sind nämlich seit nunmehr 4 Monaten Mitglied im Pralinenclub Deutschland. Und da gibt es jeden Monat eine Kiste mit 15 unterschiedlichen Sorten Pralinés, Trüffel oder Canache.

Bislang ist unser Favorit das "Holunder Zimt Trüffel". Favorit deshalb, weil man alle Pralinen bewerten kann und diese Bewertung an den Pralinenclub sendet. Es wird dann jeden Monat die "Praline des Monats" gewählt. Leider haben wir noch nie gewonnen, aber das ann ja noch kommen.

Zurück zum "Holunder Zimt Trüffel". Hier die Kurzbeschreibung aus dem Begleitheft (denn mann muß ja schließlich wissen, was man da so ißt): Holunderbersaft-Likör und edler Holunderbrand mit Sahne bilden die Basis für das Zartbitterschokoladen-Praliné.

Ebenfalls 9 von 10 Punkten hat bislang das Mandelnougat "aus hellem Mandelnougat in Vollmilchmantel". Ich bin mal gespannt, ob unsere bisherigen Favoriten ihre führende Position beibehalten können. Denn noch haben wir folgende Versuchungen vor uns:
"Champagner Herz" (Frischrahm-Praliné mit edlem Marc de Champagne abgeschmeckt, ummantelt von Zartbitterschokolade) und ""Wiener Apfelstrudel" (Apfel-Rosinen Canache in Zimt Haselnuss Marzipan) um nur zwei zu nennen.

Für alle, die sich ebenfalls diesen erlesenen Genüssen hingeben möchten: Hier geht es zur Website des Pralinenclubs: klick

So sehen die Pralinen übrigens aus: